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(oberes Foto : Manoir de Lébiloes)

„Haben die Aachener mal wieder richtig Glück mit dem Wetter gehabt“. Ich guckte aus dem Schlafzimmerfenster und es regnete. Ein prima Sonntag, um die Bettdecke über den Kopf zu ziehen und die Hälfte des Tages zu verschlafen. Doch mit dem Weiterpennen war nix, denn heute hatten die Aachener zur Orientierungs-rallye eingeladen. Also raus aus den Federn! Wir mussten zunächst nach Aachen, ins dortige Porschezentrum.

(die Organisatoren der Ausfahrt)

Das miese Wetter hatten die Kollegen nicht verdient. Schließlich ist gerade auch eine Orientierungsrallye mit viel Arbeit verbunden und wir hätten die erste gemeinsame Aachener und Kölner Veranstaltung unter dem neuen Aachener Sportleiter Jörg Dahmen hier natürlich Sonnenschein gewünscht. Auf der Fahrt nach Aachen besserte sich das Wetter jedoch und wir begrüßten im Porschezentrum die zum Teil lange nicht gesehenen Kollegen. Das Porschezentrum hatte ein prima Frühstück vorbereitet und so verbrachten wir die Zeit bis zur offiziellen Begrüßung plaudernd und essend. Währenddessen hatten wir gar nicht bemerkt, daß sich die Sonne gegen die Wolken durchgesetzt hatte und die Sonne schien. Na, jetzt konnte nix mehr anbrennen.

Los ging die Rallye mit einer Geschicklichkeitsprüfung. Es sollte möglichst nahe an einen Pylonen herangefahren werden, ohne diesen jedoch zu berühren. Je weiter der Abstand, desto höher die Anzahl der aufgebrummten Strafpunkte. Die Berührung hätte jedoch so viele Strafpunkte gekostet, daß man gleich wieder hätte nach Hause fahren können. Zusätzlich mußte man bei dieser Übung einen Wasserbecher mitführen, ohne diesen festzuhalten und den Inhalt zu verschütten. Bei den neueren Modellen war das kein Problem, wozu hatte man Cup-Holder ? Danach ging es mit einem Lunchpaket des Porschezentrums und dem Roadbook auf die Piste. Chinesenzeichen zeigten uns den Weg. Chinesenzeichen sind zur Orientierung kein Problem und daher hatte man die Entfernungsangaben weg gelassen. Nun kam dann doch Pep in die Sache und so manch einer schaffte es dann auch nicht mal bis zum Grenzübergang nach Belgien.

Den ersten Kontrollpunkt steuerten wir am Lac de la Gileppe an, wo wir gut durchgeschüttelt (nun ja, wir waren in Belgien !) von Manfred und Jörg erwartet wurden. Sogleich erhielten wir einen Fragebogen mit zahlreichen Fragen. Danach ging es durch die schöne Landschaft im wallonischen Teil Belgiens weiter, schönes Wetter inklusive. Ein echtes Highlight war dann der Kaffestop im Manoir de Lébiloes in der Nähe von Spa. Belgische Pralinenspezialitäten, serviert in der einmaligen Umgebung des wunderschönen Chateaus. Fast alle Teilnehmer haben sich Prospekte für einen weiteren Besuch mitgeben lassen.

Nach dem gemeinsamen Grupenphoto unter dem weiß-blauen Himmel ging es auf den zweiten Teil der Strecke. Weit war es nicht mehr bis zu unserem Ziel. Vorher erreichten wir jedoch noch eine weitere Durchgangskontrolle mit zu beantworten-den Fragen auf dem kleinen Parkplatz in Thimister-Clermont. Viel Platz hatten wir dort nicht, denn Manfreds „Kleinwagen“ benötigte gefühlt mindestens die eine Hälfte des Parkplatzes und wir teilten uns mit den elf Porsche dann die andere Hälfte.

Und auch hier war wieder alles Tip-Top organisiert und so waren die ersten wieder weg, bevor die letzten ankamen. Die letzten Meter lagen vor uns und dann erreichten wir auch unsere heutige Destination: Das Chateau Crawhez. Begrüßt wurden wir mit einem Sektempfang, der uns auf der Terrasse des Chateaus kredenzt wurde. Beim anschliessenden leckeren Abendessen stieg die Spannung: Wer hatte wohl gewonnen? Die Siegerehrung fand zwischen Haupt- und Nachspeise auf der Terrasse bei einem schönen Wolken- und Sonne-Mix statt. Die Aachener räumten die ersten beiden Plätze ab. Nur das Kölner Doktoren-Team um Fahrer Wolfgang Dunkel und Co-Pilot Bernd Westphal hielt die Ehre der Kölner mit dem dritten Platz hoch. Den auf der Siegerehrung ausgesprochenen Dank für die schöne Tour und ausgezeichnete Organisation können wir an dieser Stelle nur noch einmal wiederholen. Das Dessert nahmen wir dann wieder im Restaurant ein. Lachend und plaudernd verging die Zeit, bevor es dann bei fast sternenklarem Himmel wieder nach Hause ging. „Da haben die Aachener mal wieder richtig Glück mit dem Wetter gehabt.“

Hartmut Dägling

PS : Weitere Fotos finden Sie unter www.porsche-club-aachen.de

(Dr. Westphal und Dr. Dunkel)


12.07.2009

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